Wir haben die 1000 geknackt

Initiative zur Rettung der Evangelischen Journalistenschule

Wir haben die 1000 geknackt

Februar 20, 2020 Uncategorized 0

Die Unterstützung ist groß: Innerhalb von zwei Tagen hat sich die Zahl der Unterstützer:innen verdoppelt. Nun ist es wichtig, dass die EKD mit uns spricht, nicht nur über uns.

Der Evangelischen Journalistenschule in Berlin droht die Schließung.

Wir sind begeistert, welch breite Zustimmung unser Engagement erfährt. Inzwischen haben sich mehr als 1.000 Journalist:innen, Publizist:innen und Kirchenvertreter:innen unserer Initiative mit ihrer Unterschrift angeschlossen. Darunter sind namhafte Vertreter:innen aus den Medien, wie MDR-Intendantin Karola Wille, FR-Chefredakteurin Bascha Mika und der ehemalige stellvertretende Bild-Chefredakteur Nikolaus Blome. Außerdem untersützen uns Claudia Nothelle, Studiengangsleiterin Journalismus der Hochschule Mageburg, die Journalistin und Autorin Amelie Fried, die stellvertretende taz-Chefredakteurin Katrin Gottschalk, der politische Autor bei ZEIT ONLINE Christian Bangel, sowie weitere Chefredakteur:innen deutscher Regionalzeitungen und zahlreiche leitende Redakteur:innen und Korrespondent:innen von Blättern wie DIE ZEIT, DER SPIEGEL, Süddeutsche Zeitung und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Auch zahlreiche Vertreter:innen aus der Kirche und der evangelischen Publizistik unterzeichneten den Offenen Brief, darunter die Geschäftsführerin der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste  Jutta  Weduwen,  Zeitzeichen-Chefredakteur  Reinhard  Mawick,  Autorin Susanne Niemeyer, Pfarrer Joachim Lenz, Autor Rüdiger Runge und Hannes Leitlein, stellvertretender Redaktionsleiter bei ZEIT Christ & Welt.

Erst am Dienstag hatte wir uns mit dem Offenen Brief zusammen mit dem Freundeskreis der Evangelischen Journalistenschule an die Mitglieder des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewandt, in dem sie aufgefordert werden, die Ausbildungsstätte auch in Zukunft zu erhalten und Qualitätsjournalismus zu fördern. Im 25. Jahr ihres Bestehens ist die Evangelische Journalistenschule durch den drastischen Sparkurs des Gemeinschaftswerks für Evangelische Publizistik (GEP) in Gefahr.

„Wir sind überwältigt und danken allen, die sich für den Erhalt der Evangelischen Journalistenschule einsetzen“, sagt Ragnar Vogt, Vorstandsvorsitzer des Freundes- und Förderkreises der EJS e.V. „Unser dringlicher Appell an die EKD bleibt weiterhin: Lassen Sie die Evangelische Journalistenschule nicht im Stich! Setzen Sie sich für ihre Zukunft ein: verlässlich, planvoll und mit angemessenem Budget! Überzeugung braucht Einsatz – und zwar handfesten.“

Die Evangelische Kirche hatte am Mittwoch auf Twitter auf den Offenen Brief reagiert:

Natascha Gillenberg vom EJS-Freundeskreis-Vorstand sagt: „Wir freuen uns, dass die EKD unser Anliegen hört. Aber wir erhoffen und erwarten nicht nur Gespräche über uns, sondern mit uns. Nehmen Sie unsere Erfahrung und Kompetenzen mit an den Verhandlungstisch.”

Das schrieben wir auch auf Twitter an die EKD:

Der offene Brief wurde am Dienstag von uns veröffentlicht. Zu den Erstunterzeichner:innen zählen unter anderem die Publizistin Carolin Emcke, die Journalistin Anne Will, SZ-Journalist Heribert Prantl, BuzzFeed-Chefredakteur Daniel Drepper, Matthias Deiß, Redaktionsleiter des ARD-Magazins Kontraste, Eva-Maria Lemke, Journalistin und Kontraste-Moderatorin, der DJV-Vorsitzende Frank Überall sowie die dju-Vorsitzende Tina Groll den Brief unterzeichnet.

Auch Sven Giegold, Präsidiumsmitglied Deutscher Evangelischer Kirchentag, die Pfarrerin Dr. Ellen Ueberschär, Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie in Tutzing, die Geschäftsführerin der gemeinnützigen Medienhaus GmbH Birgit Arndt, der Chefredakteur Andreas Fauth, der Pressesprecher im Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern Johannes Minkus, der ehemalige Theologieprofessor Richard Riess sowie die evangelische Theologin Stefanie Schardien hatten den Brief zuvor unterzeichnet.

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