Alumni

Initiative zur Rettung der Evangelischen Journalistenschule

Angelika Fey

Angelika Fey hr-iNFO

“Die EJS sucht ihre Volontär:innen nicht nach dem typischen Karriere-Raster aus, sondern nimmt spannende, auch mal sperrige Charaktere mit Haltung. Deshalb hat die EJS eine unverzichtbare Rolle für die deutschen Medien. Vielfalt ist wichtig.”

Sebastian Deliga

Sebastian Deliga ARD-aktuell Stuttgart

“Ich durfte dem 9. Jahrgang der EJS angehören, einer der besten Journalistenschulen des Landes. Trotz aller Sparzwänge: Die Schließung der Evangelischen Journalistenschule wäre ein völlig falsches Signal. Gerade in Zeiten von Populismus und Fake News braucht die Gesellschaft exzellente Journalistinnen und Journalisten. Deshalb finde ich: Die Kirche sollte die Journalistenschule ausbauen statt einsparen.”

Christiane Hawranek

Christiane Hawranek BR Recherche

"Wir haben an dieser Schule einen einzigartigen Spirit vermittelt bekommen: mehr nachdenken, weniger vorpreschen. Mehr Teamwork, weniger Ellenbogen. Journalist/in zu sein ist für viele kein Beruf, sondern eine Berufung. Umso wichtiger ist die einzigartige Ausbildung, die wir an der EJS hatten."

Margarita Erbach

Margarita Erbach WDR

“Immer wieder hinterfragen und zweifeln dürfen, bei der Berichterstattung mutig, ausgewogen und fair bleiben – das Gerüst des ethisch vertretbaren Journalismus ist mehr als journalistisches Handwerk – deshalb muss die Evangelische Journalistenschule erhalten bleiben.”

Grit Eggerichs

Grit Eggerichs Freie Journalistin

“Veröffentlichen kann jede und jeder. Fundierte Recherche, abgewogene Urteile und Sicherheit in Handwerk und Stil brauchen aber eine richtig gute Ausbildung. Die bietet die EJS.”

Tilman Steffen

Tilman Steffen Zeit Online

“Die EJS ist wichtig für die Ausbildung guter Journalistinnen und Journalisten. Denn es ist heute wichtiger denn je, genau abzuwägen, warum und wie wir Themen aufgreifen und setzen.”

Katharina Kühn

Katharina Kühn Freie Journalistin

“Schau hin, frag nach, hab eine Haltung, aber sei fair! Genauer, präziser Journalismus mit ethischen Grundsätzen – was ich an der EJS gelernt habe, wird heute mehr gebraucht denn je. Die Schule muss bleiben!”

Friederike Meyer

Friederike Meyer Chefredakteurin BauNetz Meldungen

“Die EJS hat mich von einer schreibenden Architektin zur Fachjournalistin mit einem klaren Wertegerüst gemacht. 2020 darf ich als Fellow am Thomas Mann House in Los Angeles über Planen im Sinne des Gemeinwohls forschen.”

Sophie Elmenthaler

Sophie Elmenthaler eurotopics.net

“Ich bin für mein Volo an die EJS gegangen, weil mir weniger profit- und quotenorientierter Journalismus schon immer wichtig war. Aber wie viel ich jetzt von der tollen Ausbildung, den kooperativen Mitvolos und unserem gemeinsamen Einstehen für Rückgrat und Menschlichkeit habe, hätte ich mir vor der Ausbildung nie vorstellen können.”

Ralf Nestler

Ralf Nestler Freier Wissenschaftsjournalist

“Journalismus ist nicht nur ergebnisoffene Recherche und präzise Sprache, sondern auch Verantwortung – gegenüber Gesprächspartnern sowie Leserinnen und Lesern. All das erlernt man nicht an der EJS, man verinnerlicht es geradezu.”

Bettina Malter

Bettina Malter Autorin für ARD-Kontraste und Die Zeit

“Wir Alumni sind Teil der vierten Säule unseres Systems. Wer aufhört in die Ausbildung von Journalist:innen zu investieren, schwächt unsere Demokratie. Wir brauchen die EJS!”

Janko Tietz

Janko Tietz DER SPIEGEL

“Die EJS muss bleiben! Alles andere wäre eine Kapitulation der EKD vor den Kräften, die freien und unabhängigen Journalismus für überflüssig erklären und abschaffen wollen.”

Nadine Ahr

Nadine Ahr Die Zeit

"Ich habe mich damals ganz bewusst an der EJS beworben, weil sie einen besonderen Wert auf Ethik legt. Und wann, wenn nicht jetzt, brauchen wir so eine Schule?"

Jan Pfaff

Jan Pfaff taz am Wochenende

“Journalismus ist mehr als ein Job. Deshalb wird an der EJS nicht nur journalistisches Handwerk vermittelt, sondern auch ein Bewusstsein für die Verantwortung, die damit einhergeht.”

Christina Felschen

Christina Felschen Freie Journalistin und Fotografin in Nordamerika

"Um der gesellschaftlichen Spaltung etwas entgegenzusetzen, brauchen wir mehr, nicht weniger unabhängige Journalist*innen. Die EJS hat uns neben dem Handwerkszeug auch Verantwortungsbewusstsein und intellektuelle Freiheit vermittelt – damit ist die Schule heute wichtiger als je zuvor."

Bernhard Albrecht

Bernhard Albrecht Stern Wissen

„Natürlich gibt es neben der Evangelischen Journalistenschule auch andere Einrichtungen, die Top-Journalisten ausbilden. Das EJS-Volontariat aber unterscheidet sich durch eine noch konsequentere Vermittlung ethischer Werte. Die ständige Reflexion über das, was wir mit unserer Arbeit im Guten wie im Schlechten bewirken können, ist uns Absolventen in Fleisch und Blut übergegangen. Im Zweifelsfall verzichten wir deshalb auch mal auf eine gute Story. So trägt die Schule freiheitlich demokratische Werte in die Gesellschaft. Die EJS einstellen zu wollen, bedeutet den Rückzug der EKD aus der Gesellschaft.“

Nadia Pantel

Nadia Pantel Süddeutsche Zeitung

“Ich habe mich erst mit 28 entschieden, Journalismus auszuprobieren. Für die meisten Volos oder Schulen war ich damit zu alt und hatte zu wenig Erfahrung. An der EJS bekam ich eine Chance. Und eine Ausbildung von Spitzendozenten – ohne Dünkel. Am Wichtigsten waren mir meine Mitschüler: Sie haben ihre Themen sehr Ernst genommen, aber sich selbst und die Schule nicht so. Das war toll. Und muss bleiben!”

Lilith Becker

Lilith Becker Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik

„Die EJS hat es geschafft mit geringen finanziellen Ressourcen ein bundesweites Netzwerk zu spinnen – nicht nur Alumni, sondern auch die ehrenamtlichen MentorInnen geben einer konstruktiven Publizistik Gesicht und Stimme, sowie der evangelischen Kirche verlässliche und wohlmeinende Partner. Dieses Netzwerk zu zerreißen, wäre geradezu fahrlässig.“

Dr. Behrang Samsami

Dr. Behrang Samsami Bundestag und freier Journalist

"Was die Ausbildung an der EJS für mich besonders gemacht hat: Unser Jahrgang war ein bunter Haufen, Menschen zwischen Anfang Zwanzig und Anfang Dreißig, mit unterschiedlicher Herkunft, Sozialisation und Konfession, die große Lust hatten zu lernen, auszuprobieren und leidenschaftlich zu diskutieren. Der vielfältige Lehrplan der EJS bot uns dafür zahlreiche Chancen."

Martin Nejezchleba

Martin Nejezchleba Berliner Morgenpost

"Ich habe an der EJS gelernt, wie man kritisch recherchiert, spannend schreibt und trotzdem das Menschliche in den Mittelpunkt stellt. Aber was am Wichtigsten ist: Der Zweifel, das Hinterfragen der Rechercheergebnisse und der eigenen Rolle als Journalist ist kein Hindernis – sondern eine Bereicherung. Genau das braucht Journalismus heute, darum muss die EJS erhalten bleiben."

Julia Kocher

Julia Kocher Pestalozzi-Fröbel-Haus Berlin

"Mir ist wichtig, dass die EJS erhalten bleibt, weil sie für Qualität, für Wahrhaftigkeit und für Relevanz steht. Gelehrt und praktiziert wird hier eine unabhängige, tolerante und sorgfältige Berichterstattung, geprägt von ethischen Werten und dem Wunsch, sinnvolle Beiträge zu leisten. Es wäre ein großer Verlust für uns alle, wenn diese Schule geschlossen werden würde - insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen."

Jana Petersen

Jana Petersen Freie Journalistin & Dozentin

„Gerade jetzt, wo unsere Demokratie wankt und täglich Journalist:innen bedroht werden, brauchen wir eine solch exzellente und gleichzeitig besonnene Ausbildung wie an der EJS.”

Christina zur Nedden

Christina zur Nedden Freie Journalistin

"Die EJS fördert als Journalistenschule in Deutschland auf einzigartige Weise ethische Grundsätze und verantwortungsvollen Umgang mit Protagonisten in Zeiten von Populismus und Clickbait."

Lucia Heisterkamp

Lucia Heisterkamp Volontärin an der EJS

"Mir ist wichtig, dass die EJS erhalten bleibt, weil eine gute journalistische Ausbildung gerade heute so wichtig ist und weil die EJS durch ihren Fokus auf ethische Standards, Qualität und Solidarität einzigartig ist."

Annette Kanis

Annette Kanis Freie Journalistin, TV- und Buchautorin

"Die EJS hat mir eine Fülle an praktischem Wissen und journalistischen Möglichkeiten vermittelt sowie einen Zugang zu Protagonist*innen und ihren Geschichten, die mich heute noch, mehr als zwanzig Jahre nach der Ausbildung, begleiten. Viel hat sich verändert im Journalismus in dieser Zeit, umso wichtiger ist eine fundierte, ethisch geprägte Ausbildung. Müsste die EJS schließen, würde die Evangelische Kirche ein falsches Signal setzen, gerade hier, am Rande der Kirchenstrukturen, könnte sie weiter Zeichen setzen und gesellschaftlich im Gespräch bleiben."

Silke Nora Kehl

Silke Nora Kehl Referat Nahost (EKBO)

"Kritische Selbstreflexion und journalistische Sorgfalt werden an der EJS ebenso vermittelt wie solides Handwerk. Wir waren ein streitbarer Jahrgang, haben kontrovers über Inhalte, Aufmacher und die richtige Zeile diskutiert - und schließlich als Team viel erreicht. Pluralismus, Respekt und eine Vielfalt an Stimmen, Perspektiven und Hintergründen in Redaktionen sind wichtig: jetzt und in Zukunft. Die EJS trägt dazu bei, wie auch das Projekt "Amal, Berlin!" eindrucksvoll zeigt."

Heide Oestreich

Heide Oestreich RBBKultur

"Ich möchte die EJS retten. Die einzige Journalist*innenschule, die das Potenzial hat, keine Karrierist*innen und Relotiusse auszubilden. Die einzige, die Menschen mit richtig Lebenserfahrung aufnimmt. Die einzige, deren Absolvent*innen auch den Beruf wechseln, wenn sie damit der Welt einen größeren Gefallen tun. Unabhängige Geister. Dass man das Berliner „Haus der Stille“ dicht gemacht hat in diesen lauten Zeiten: autsch. Aber tatsächlich hat das Haus angeboten, was es anderswo auch gibt. Aber die EJS? Nee, echt. Das tut richtig weh."

Eiken Bruhn

Eiken Bruhn die tageszeitung in Bremen

"Trotz meiner Kirchenferne hatte ich mich an der EJS beworben, weil sie zu mir zu passen schien. Ich wollte nicht Karriere machen, sondern die Welt retten. Der Kirche bin ich durch die Ausbildung näher gekommen. Dass ich heute sehr viel über die deutsche Abtreibungspolitik schreibe, und wie sie eine gute Versorgung verhindert, hat letztendlich auch damit zu tun."

Birte Mensing

Birte Mensing Autorin für rbbKultur

"Mir ist wichtig, dass die EJS erhalten bleibt, weil Ich dort eine umfassende, klar strukturierte und reflektierte Ausbildung genossen habe. Diese Möglichkeit sollen noch möglichst viele andere bekommen."

Cornelia Kästner-Meyer

Cornelia Kästner-Meyer Lutherischer Weltbund in Genf

"Was ist die Stimme der Evangelischen Kirche in Zeiten von Filterblasen, Hassrede und Fake News? Eine handwerklich und ethisch fundierte Ausbildung für diejenigen, die öffentliche Diskurse bestimmen. Deshalb braucht es die EJS auch in Zukunft, mehr denn je!"

Thomas Goebel

Thomas Goebel Freier Journalist und Lehrbeauftragter Universität Freiburg

"Plausibilitätsprüfung!", hat unsere Schulleiterin immer gerufen. Was schreibt man, warum - und wie? Die Evangelische Journalistenschule lehrt gründliches Handwerkszeug - und die eigene Haltung zu refelktieren. Nie war sie so wertvoll wie heute!

Isabel Metzger

Isabel Metzger Journalistin

"Mir ist wichtig, dass die EJS erhalten bleibt, weil bei der Ausbildung an der EJS ging es nicht "nur" um Handwerk, sondern auch darum, Haltung zu bewahren, um die Förderung unabhängig denkender Köpfe. Die EJS ist für mich deshalb eine eigene Marke."

Ralf Pauli

Ralf Pauli die.tageszeitung

"Ich bin über Umwege zum Journalismus gekommen. Als ich das Volo auf der EJS anfing, war ich schon 30. Dort war das kein Hinderungsgrund – im Gegenteil: Persönlichkeit und Lebensweg spielen bei der Auswahl der Volontär:innen eine zentrale Rolle, der Rest ist Handwerk. In den fast zwei Jahren an der EJS habe ich deshalb nicht nur eine multimediale Ausbildung auf top-Niveau bekommen, sondern spannende Menschen und reflektierte Journalist:innen kennen gelernt."

Ortrun Schütz

Ortrun Schütz rbbKultur Radio

"An der EJS habe ich gelernt, was Solidarität bedeutet. Mit jedem Volo-Jahrgang kommen engagierte Journalist:innen hinzu. Es bildet sich ein Netzwerk von Menschen, die ein Interesse an ethisch korrekter Berichterstattung haben. Das darf einfach nicht enden!"

Tomke Giedigkeit

Tomke Giedigkeit Volontärin an der EJS

"Mir ist wichtig, dass die EJS erhalten bleibt, weil die Schule mir eine Möglichkeit zur journalistischen Ausbildung gibt, in der Print, Radio, Video und Online gleich gewichtet sind. Außerdem steht hier das voneinander Lernen im Vordergrund, nicht die eigene Karriere möglichst schnell voranzubringen."